Der THW verliert überraschend bei den Schwaben und kassiert die erste Liga-Pleite 2013. Flensburg gewinnt das Verfolgerduell.

Video

München - Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat in der DKB Handball-Bundesliga den ersten Dämpfer im neuen Jahr kassiert.

Der Tabellenführer unterlag bei Frisch Auf Göppingen überraschend mit 29:33 (12:16) und musste die erste Niederlage seit Weihnachten hinnehmen.

Am 26. Dezember hatte Kiel beim Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt verloren (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Die Rhein-Neckar Löwen verpassten es kurze Zeit später, nach Punkten mit dem THW gleichzuziehen.

Der Tabellenzweite verlor das Verfolguerduell beim Dritten in Flensburg mit 27:30 (16:16).

Die Füchse Berlin festigten mit dem 30:21 (12:12) gegen den TV Großwallstadt den vierten Tabellenplatz, der SC Magdeburg setzte sich mit 27:24 (18:12) gegen den TBV Lemgo durch.

Horak und Rnic ragen heraus

Die Kieler fanden gegen den Tabellenelften aus Göppingen nie ins Spiel und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher.

Zeitweise kam der Champions-League-Sieger bis auf drei Tore heran, die Wende schaffte die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason aber nicht mehr.

Pavel Horak (8) und Momir Rnic (7) waren die erfolgreichsten Werfer für Göppingen.

Auf Seiten des THW erzielten Aron Palmarsson und Momir Ilic je fünf Tore (STENOGRAMME: Der 25. Spieltag).

Eggert schießt die Löwen ab

In Flensburg konnten die ersatzgeschwächten Löwen die Partie bis zur Pause offen gestalten.

Gegen Mitte der zweiten Hälfte musste das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson, dem neben den langzeitverletzten Uwe Gensheimer, Kim Ekdahl du Rietz und Denni Djoizic auch Jungstar Marius Steinhauser nicht zur Verfügung stand, die Gastgeber aber ziehen lassen.

Anders Eggert war mit zehn Toren der herausragende Akteur der Flensburger. Bei den Gästen kamen Alexander Petersson und Patrick Groetzki auf jeweils sechs Treffer.

Lemgos Aufholjagd bleibt unbelohnt

Die Füchse Berlin kamen dank einer ausgeglichenen Teamleistung zum deutlichen Sieg über Großwallstadt, bis auf Denis Spoljaric erzielte jeder Berliner mindestens einen Treffer.

Der SC Magdeburg machte es nach einer deutlichen Halbzeitführung noch mal spannend, Lemgo kam bis auf zwei Tore heran, ehe der SCM erfolgreich zum Endspurt ansetzte.