Handball-Festtage zu Ostern bei SPORT1: Die Hamburger wollen Kiel die Feiertage vermiesen, SG und Löwen nicht abreißen lassen.

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Von Rainer Nachtwey

München - Die DKB Handball Bundesliga hat dieses Jahr zu Ostern für echte Festtage gesorgt.

Am Karsamstag und Ostersonntag kommt es zu einem echten Knaller-Wochenende - natürlich LIVE zu verfolgen im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM.

Drei Duelle unter sechs der ersten sieben Mannschaften mit THW Kiel, HSV Hamburg, SG Flensburg-Handewitt, Füchse Berlin, Rhein-Neckar Löwen und SC Magdeburg versprechen Handball der Extraklasse.

"Auf diese prestigeträchtigen Topspiele freut sich die ganze Liga, ganz Handball-Deutschland", schwärmt auch SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar.

Den Auftakt machen Rekordmeister Kiel und 2011-Champion HSV am Samstag ab 14.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM.

Vor dem Knaller-Wochenende beleuchtet SPORT1 mit Stefan Kretzschmar die Ausgangslage der drei Duelle.

THW Kiel - HSV Hamburg

Sa., ab 14.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM: Mit sechs Punkten Rückstand ist für den HSV die Meisterschaft schon so gut wie gelaufen. Aber was gibt es Schöneres, als dem Dauerkonkurrenten der letzten Jahre im Titelrennen in die Suppe zu spucken.

"Da werden wir mit 1000 Prozent reingehen", verspricht Keeper Jogi Bitter, und gibt die Marschroute für das Duell in Kiel vor: "Ich hoffe, wir hauen da richtig einen raus."

Ein Sieg der Hamburger würde der Liga nach dem Durchmarsch der Kieler im Vorjahr dieses Mal zu einem extrem spannenden Liga-Finale verhelfen, zumal der Meister bereits in der Vorwoche schwächelte.

"Durch den Göppinger Sieg gegen den THW ist im Prinzip noch alles offen", weist Kretzschmar auf Kiels derzeitigen Zwei-Punkte-Vorsprung auf die Rhein-Neckar-Löwen hin.

Dennoch glaubt er nicht an die zweite Liga-Pleite der Kieler binnen zehn Tagen.

"Es wäre schon eine Überraschung, wenn der HSV am Samstag in Kiel gewinnt", sagt der einstige Weltklasse-Linksaußen, sieht die Hamburgs Chancen aber nicht aussichtslos. "Gemessen an dem Lauf, den der HSV derzeit hat, ist das aber durchaus möglich."

Füchse Berlin - SG Flensburg-Handewitt

So., 15.35 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM: Auf einen weiteren Fehltritt der Kieler hoffen auch die Flensburger. Nach dem Ende ihrer Superserie von 22 Siegen am Stück setzte es in Lemgo allerdings einen Rückschlag (Video).

Durch die Niederlage weist der Tabellendritte vier Minus-Zähler mehr auf als der THW, nach Pluspunkten fehlen auf den Spitzenreiter sogar sechs (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle). Ein Nachholspiel gegen den HSV Hamburg steht noch aus.

"Wir haben zu viele Fehler gemacht", analysiert Steffen Weinhold die Pleite gegen den TBV, kündigt für das Spitzenspiel in Berlin aber ein ganz anderes Auftreten an: "In Berlin wollen wir uns schon wieder ganz anders präsentieren."

Dies ist auch nötig, denn nur ein Sieg in der Hauptstadt hilft der Vranjes-Truppe im Meisterschaftskampf weiter, da ist sich Kretzsche sicher: "Wenn Flensburg Kiel noch ernsthaft in Bedrängnis bringen will, dann müssen sie in Berlin gewinnen. Und das dürfte keineswegs eine leichte Aufgabe werden."

SC Magdeburg - Rhein-Neckar Löwen

So., 17.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM: Nach dem nicht zu erwartend deutlichen Erfolg gegen das Überraschungsteam der Saison, den TSV Hannover-Burgdorf, gehen die Rhein-Neckar Löwen mit gesteigertem Selbstvertrauen in den Oster-Knaller mit dem SC Magdeburg.

Nach den zuvor enttäuschenden Ergebnissen gegen Hamburg, in Lemgo und Flensburg - mit nur einem Punkt aus den drei Spielen - kam die beeindruckende Leistung gegen Hannover genau zum rechten Zeitpunkt.

"Das war ein absolutes Schlüsselspiel, um oben zu bleiben. Am Sonntag folgt in Magdeburg aber gleich das nächste", weiß Manager Thorsten Storm um die Bedeutung der Partie mit dem Tabellensiebten.

Zwei Punkte trennt die Mannheimer vom Spitzenreiter aus Kiel, am 31. Spieltag folgt das große Aufeinandertreffen an der Ostsee. Bis dahin heißt es für die Mannschaft von Gudmundur Gudmundsson zum Branchenprimus nicht abreißen zu lassen.

"Für die Löwen ist ein Sieg Pflicht, wenn man in Sachen Meisterschaft noch ein Wörtchen mitreden will", stellt Kretzschmar klar.