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Bjarte Myrhol steuerte sechs Treffer zum klaren Sieg der Rhein-Neckar Löwen bei © getty

Die Badener siegen gegen Minden und rücken Kiel auf die Pelle. Essens Schicksal ist besiegelt, auch Gummersbachs Sorgen wachsen.

München - Der dreimalige Deutsche Meister TuSEM Essen steht drei Spieltage vor dem Saisonende als erster Absteiger aus der DKB Handball-Bundesliga fest.

Der westdeutsche Traditionsverein unterlag bei der MT Melsungen mit 25:27 (11:13) und verpasste mit nunmehr 8:54 Punkten seine letzte Chance auf den Klassenerhalt.

Mit dem VfL Gummersbach steckt zudem ein weiterer Traditionsklub noch mitten im Abstiegskampf.

Die Oberbergischen mussten sich erwartungsgemäß bei der SG Flensburg-Handewitt mit 20:25 (8:12) geschlagen geben und liegen als 15. mit 15:45 Punkten nur zwei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz.

Die Flensburger festigten mit dem Sieg den vierten und damit letzten Platz, der zur direkten Teilnahme an der Champions League berechtigt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Löwen rücken an Kiel heran

Zumindest vorübergehend schlossen unterdessen die Rhein-Neckar Löwen zum Spitzenreiter THW Kiel auf.

Der Tabellenzweite besiegte GWD Minden problemlos mit 32:22 (16:9) und hat nur noch einen Punkt Rückstand auf Kiel.

Allerdings hat der Serienchampion der vergangenen Jahre noch zwei Spiele weniger absolviert und am Sonntag beim TBV Lemgo (ab 14.55 Uhr im LIVESTREAM) die Möglichkeit, den Abstand wieder zu vergrößern.

HSV wahrt Chance auf die Königsklasse

Zuvor hatte der HSV Hamburg mit seinem Sieg den Kontakt zu den begehrten Champions-League-Plätzen gewahrt (STENOGRAMME: Der 30. Spieltag).

Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb, die Anfang Juni am Final Four der Königsklasse teilnehmen wird, setzte sich gegen Frisch Auf Göppingen mit 30:29 (16:16) durch.

Die Hanseaten liegen als Fünfter vier Punkte hinter dem Nord-Rivalen aus Flensburg.

Direkt dahinter bleibt der TSV Hannover-Burgdorf nach dem 30:28 (14:10) gegen den SC Magdeburg Sechster.