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Silvio Heinevetter gab 2006 unter Heiner Brand sein Nationalmannschaftsdebüt © imago

Der Ex-Bundestrainer erwartet bei einem Transfer Reibereien mit Bitter. Rost will die Gerüchte bei SPORT1 nicht kommentieren.

Hamburg - Der ehemalige Weltmeistertrainer Heiner Brand rät Nationaltorhüter Silvio Heinevetter von einem Wechsel zum HSV Hamburg (Bericht) ab.

"Dieser Wechsel ist eigentlich nicht notwendig", sagte Brand "Sky Sport News HD".

Der 60-Jährige hält ein mögliches Duo mit dem früheren Nationalkeeper und jetzigem HSV-Torwart Johannes Bitter für "nicht erfolgsversprechend, weil beide den Anspruch haben, die Nummer eins zu sein. Das könnte schwierig werden".

Rost kommentiert Gerüchte nicht

Zuletzt waren Spekulationen über einen Wechsel des 28 Jahre alten Keepers der Füchse Berlin zum Champions-League-Sieger aufgekommen, nachdem die Hanseaten ihr Interesse an Heinevetter bekundet hatten, dessen Vertrag in der Hauptstadt im Sommer 2014 ausläuft.

Hamburgs neuer Geschäftsführer Frank Rost wollte sich bei SPORT1 zu den Gerüchten nicht äußern.

Bitter sieht es locker

Bitter (30) sieht einem möglichen Transfer Heinevetters gelassen entgegen. "Ich heiße jeden in Hamburg willkommen, der helfen möchte, den Verein weiterzubringen", sagte Bitter der "Bild".

Die beiden zurzeit wohl besten deutschen Torhüter bildeten bereits zwischen 2005 und 2007 beim SC Magdeburg ein Gespann. Damals galt das Verhältnis als angespannt ( 655271 DIASHOW: Der Transfermarkt der DKB HBL ).

"In Magdeburg waren wir Heißsporne. Die Zusammenarbeit war nicht so fruchtbar", sagte Bitter: "Das heißt aber nicht, dass es immer so weitergeht. Wir beide sind erwachsene Männer."

Hanning hofft auf Vertragsverlängerung

Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning kündigte unterdessen Gespräche mit Heinevetter über dessen Zukunft für den Start der Saisonvorbereitung im Juli an.

Er will den Vertrag mit dem extrovertierten Schlussmann gerne verlängern. "Wenn er sich aber für das Geld entscheidet, dann gibt es keine zweite Meinung: Dann muss er das machen", sagte Hanning:

"Die Gehälter des HSV werden wir nicht im Ansatz bieten können. Das wollen wir auch nicht."

Heinevetter wisse allerdings auch, was er an Berlin habe.