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Marko Vujin rotiert in die Startformation und glänzt mit neun Treffern © getty

Der THW Kiel untermauert seine Ambitionen und behält ebenso eine weiße Weste wie Lemgo. Hannover bleibt ebenfalls ungeschlagen.

München - Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat am zweiten Spieltag der DKB Handball-Bundesliga den zweiten klaren Sieg gefeiert und sich damit wieder an die Tabellenspitze gesetzt.

Der Double-Gewinner gewann am Samstag bei Aufsteiger TV Emsdetten mit 40:25 (18:12) und liegt dank der deutlich besseren Tordifferenz nun wieder vor dem punktgleichen Vizemeister SG Flensburg-Handewitt.

Rotation bei Kiel

Im Vergleich zum erfolgreichen Saisondebüt gegen den Bergischen HC nahm THW-Coach Alfred Gislason gleich vier Änderungen in der Startformation vor.

Auf den Außenbahnen durften Dominik Klein und Niclas Ekberg beginnen, im rechten Rückraum startete Christian Zeitz statt Marko Vujin und im Tor durfte Andreas Palicka ran.

Kiel mit Traumstart

Das Spitzenteam aus Kiel startete beim Aufsteiger furios.

Durch Treffer von Jicha, Zeitz und Ekberg führten die Gäste bereits nach 75 Sekunden mit 3:0. Emsdetten gab jedoch nicht auf und kämpfte sich zurück, um am Ende doch klar zu verlieren.

"Die ersten zwanzig Minuten hatten wir gut mitgehalten, dann aber war der THW langsam warm geworden. Nun müssen wir einige gute Sachen aus dem Spiel mitnehmen", sagte Emsdettens Coach Gennadij Chalepo nach dem Spiel.

Vujin und Jicha ragen heraus

Beim zweiten Saisonsieg der Kieler stachen die Stars Marko Vujin und Filip Jicha aus einem starken Kollektiv heraus.

Vujin erzielte gegen Emsdetten neun Treffer, Welthandballer Jicha immerhin sieben. Trotz des klaren Sieges war Gislason mit der Höhe des Sieges nicht ganz einverstanden.

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Das Ergebnis ist aber nicht gerecht, denn wir hatten 25 Minuten gebraucht, um uns abzusetzen."

Lemgo mit weißer Weste

Auch der TBV Lemgo wahrte am Samstag mit dem zweiten Erfolg seine weiße Weste. Der zweimalige deutsche Meister bezwang den VfL Gummersbach nach einem Kraftakt mit 28:27 (15:18) und belegt vor den Sonntagsspielen den dritten Platz. (STENOGRAMME: Der 2. Spieltag).

Erfolgreichste Werfer bei Lemgo sind Hermann (sieben Treffer) bzw. Herth (sechs Tore).

Auf Gummersbacher Seite ragt Putics mit acht Treffern heraus, kann die knappe Niederlage aber nicht verhindern.

Hannover bleibt ungeschlagen

Auf Rang vier folgt die TSV Hannover-Burgdorf, die nach dem 27:27 (14:14) gegen GWD Minden ungeschlagen bleibt.

Erfolgreichster Werfer der Hannoveraner ist dabei Johannsen mit sechs Treffern.