Berlin siegt gegen Magdeburg und bleibt am THW dran. Ein bärenstarker Robert Weber reicht dem SCM nicht. Der HSV Hamburg siegt.

[kaltura id="0_f2vcc24x" class="full_size" title=""]

München - Die Füchse Berlin haben das Verfolgerduell der DKB Handball-Bundesliga beim SC Magdeburg gewonnen und bleiben Tabellenführer THW Kiel auf den Fersen.

Der Hauptstadtklub siegte in Magdeburg mit 25:23 (13:8) und festigte mit 8:2 Punkten den dritten Rang. Kiel (10:0) hatte bereits am Samstag durch ein deutliches 29:23 (16:12) bei Aufsteiger ThSV Eisenach den ersten Platz erobert, da die Rhein-Neckar Löwen (9:1) beim bisherigen Schlusslicht FA Göppingen überraschend nur zu einem 23:23 (10:8) kamen. (Bericht: Kiel wieder auf Platz eins)

Furioser Beginn

Berlin zeigte im "Spiel um Platz drei" besonders vor der Pause eine starke Leistung, baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 21:13 aus, musste am Ende aber noch zittern und rettete einen Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel.

Beste Füchse-Werfer waren Fredrik Petersen und Iker Romero mit je fünf Treffern. Dem SC (6:4) halfen auch zehn Tore von Robert Weber nicht.

Kiel im Kiel

Meister Kiel dominierte vor rund 3200 Zuschauern über die gesamte Spielzeit und ließ den krassen Außenseiter Eisenach nie wirklich herankommen. Der isländische Nationalspieler Gudjon Valur Sigurdsson war mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer. Die Eisenacher verpassten auch im fünften Spiel ihren ersten Sieg in der deutschen Eliteklasse.

Der bisherige Tabellenführer und EHF-Cup-Sieger Rhein-Neckar Löwen lag im baden-württembergischen Derby lange in Führung und kam dann doch gehörig ins Stolpern.

Hamburg mit Mühe

Champions-League-Sieger HSV Hamburg setzte derweil seine Aufholjagd fort. Die Norddeutschen gewannen am Sonntag bei MT Melsungen nach einem Kraftakt mit 35:33 (19:16) und holten den zweiten Sieg in Folge.

Bis kurz vor Schluss lag der mit zwei überraschenden Niederlagen gestartete HSV noch mit 30:31 zurück, schaffte aber die Wende und kletterte mit nun 4:4 Punkten ins Mittelfeld der Tabelle.

Emsdetten bleibt unten

Platz vier sicherte sich der Bergische HC (6:2) mit einem knappen 25:24 (12:12) bei der HSG Wetzlar. Balingen-Weilstetten siegte indes 32:21 (17:7) gegen TV Emsdetten und sprang nach dem zweiten Saisonsieg ins Mittelfeld. Emsdetten blieb dagegen mit zwei Punkten im Tabellenkeller.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel