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Rechtshänder Momir Ilic kam 2006 aus Velenje nach Gummersbach © imago

Momir Ilic muss sich kurzfristig zu Gummersbach bekennen. Nachbessern könne der VfL nicht. Auch Flensburg buhlt um den Serben.

München - Im Poker um Momir Ilic ist der VfL Gummersbach vor dem 27. Spieltag (ab 15 Uhr LIVESCORES) offenbar mit der Geduld am Ende.

Geschäftsführer Francois Houlet hat dem Rückraum-Shooter, der in dieser Saison mit 198 Toren bester Werfer der Oberbergischen ist und zweitbester der Liga, nach Informationen der "Bild" ein Ultimatum gesetzt.

Demnach muss sich Ilic (Ilic bietet sich Kiel an) in der Woche nach Ostern entscheiden, ob er das Angebot annimmt, seinen Vertrag in Gummersbach um drei Jahre bis 2013 zu verlängern.

Bratic taucht gen Norden ab

Während der VfL am Sonntag im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen der Qualifikation fürs internationale Geschäft einen großen Schritt näher kommen kann, sind die Verhandlungen mit Ilic ins Stocken geraten. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der Grund: Sein Berater Sascha Bratic war jüngst abgetaucht, und weilte dem "Express" zufolge hoch im Norden - um mit der SG Flensburg-Handewitt einen Transfer seines Klienten anzubahnen.

Der Vizemeister hat neben dem Geld auch die bessere Perspektive zu bieten, da Gummersbach personell einige Rückschlage hinnehmen musste:

Das letzte Angebot

Gudjon-Valur Sigurdsson ging bereits vor der Saison zu den Löwen, mit denen er am Sonntag zurückkehrt.

Der im Sommer verpflichtete Adrian Pfahl geht in der Hoffnung auf mehr Spielanteilen nach Balingen, Keeper Nikolas Katsigiannis wechselt trotz mündlicher Einigung mit dem VfL von der HSG Nordhorn-Lingen zum Kellerkind Minden.

Doch beim Angebot für Ilic wird Houlet nicht nachlegen: "Wir können und werden nicht mehr bieten. Vor drei Wochen war im Grund schon alles klar. Jetzt muss eine Entscheidung her", wird der Geschäftsführer zitiert.

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