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Jackson Richardson (l.) spielte zuletzt bei Chambery Savoie © getty

Die Rhein-Neckar Löwen sind auf dem Weg zur Champions-League-Qualifikation. Der THW Kiel kann am Wochenende Meister werden.

München - Beim Kurz-Comeback von Jackson Richardson haben die Rhein-Neckar Löwen im Kampf um die Champions-League-Qualifikation einen wichtigen Sieg gelandet und den THW Kiel einen Schritt näher an die 15. deutsche Meisterschaft gebracht.

Die Löwen besiegten im ersten Spiel des ehemaligen Welthandballers Richardson im Duell der Champions-League-Halbfinalisten den HSV Hamburg 34:33 (17:12).

Dadurch verbesserten sie sich mit 40:14 Punkten auf Platz drei. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Löwen-Trainer Wolfgang Schwenke sagte: "Über weite Strecken haben wir heute das Spiel beherrscht. Mein Team wollte diesen Sieg mehr als der HSV. Im ersten Abschnitt haben wir sehr gut gespielt, haben uns am Ende aber fast um den Lohn gebracht und den Erfolg quasi über die Ziellinie gerettet. Trotzdem: Dieser Doppelpack für uns ist absolut verdient."

Der HSV (41:13 Punkte) bleibt trotz der sechsten Saisonniederlage Tabellenzweiter.

Schwalb fehlt die Spannung

"Wir sind leichtfertig und ohne Körperspannung in die Partie gegangen. Und das 17:12 zur Pause ist um zwei bis drei Treffer zu hoch ausgefallen. Nach dem Wechsel war die Partie lange Zeit klar, aber dann haben uns am Ende doch nur ein paar Sekunden gefehlt", meinte HSV-Coach Martin Schwalb.

Spitzenreiter Kiel (53:1) kann die erfolgreiche Titelverteidigung nun bereits mit Siegen gegen den Stralsunder HV am Mittwoch und beim TBV Lemgo am Sonntag perfekt machen.

Welthandballer mit spätem Einsatz

Der 39-jährige Richardson 92124(DIASHOW: Richardsons Karriere) kam gegen den HSV allerdings erst in der 58. Minute aufs Spielfeld.

Der ehemalige französische Nationalspieler hatte seine Karriere im vergangenen Jahr eigentlich schon beendet.

Doch die Löwen reagierten mit seiner Verpflichtung für die entscheidende Saisonphase auf ihre Verletzungsprobleme.

Löwen geben Führung nicht mehr her

Im Topspiel erwischten die Gastgeber den besseren Start und zogen nach vielen technischen Fehlern des HSV schnell davon (8:3/16. Minute).

Zwar kamen die Gäste bis zur 24. Minute bis auf ein Tor heran, doch zur Pause betrug der Vorsprung der Löwen wieder fünf Treffer.

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