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Martin Galia kam im Sommer 2008 nach vier Jahren in Göppingen nach Lemgo © getty

TBV-Keeper Martin Galia soll positiv auf Ephedrin getestet worden sein. Dem Tschechen droht nun eine zweijährige Sperre.

Hamburg - Nach den Manipulationsvorwürfen gegen Rekordmeister THW Kiel droht dem deutschen Handball ein neuer Skandal.

Nach einem Bericht der "Hamburger Morgenpost" soll Martin Galia, Torwart des Bundesliga-Vierten TBV Lemgo, nach der Partie gegen den TV Großwallstadt (34:27) positiv auf das verbotene Mittel Ephedrin getestet worden sein. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Dem tschechischen Nationaltorhüter, der bei Lemgos Sieg gegen die Kieler am vergangenen Sonntag (Spielbericht: Lemgo verdirbt Kiel vorerst die Meisterfeier) 60 Minuten im Kasten stand, droht eine zweijährige Sperre.

Bohmann hält sich bedeckt

Eine offizielle Bestätigung gab es am Mittwoch jedoch nicht. "Wir können im Moment dazu keine Stellungnahme abgeben, weil wir von offizieller Seite noch keine Nachricht darüber haben", sagte Lemgo-Pressesprecher Daniel Last.

Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann wollte nach Angaben der "Morgenpost" ebenfalls keine Stellungnahme abgeben.

Heinz Winden, Vorsitzender der Anti-Doping-Kommission des DHB sagte: "Das fällt unter den Datenschutz. Der Zeitpunkt ist noch nicht da, um das öffentlich machen zu können." .

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