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Abtauchen, stillhalten: Uwe Schwenker mag zur Aufklärung nichts beitragen © imago

Der HBL-Chef pocht im Betrugsskandal auf Aussagen von Serdarusic und Schwenker. Auch der THW-Hauptsponsor drängt zur Aufklärung.

München - Geschäftsführer Frank Bohmann von der Handball-Bundesliga pocht weiter auf klärende Aussagen der unter Manipulationsverdacht stehenden Noka Serdarusic und Uwe Schwenker.

"Ich erflehe, dass sich Herr Serdarusic und Herr Schwenker äußern", sagte Bohmann. Die früheren Kieler Serdarusic und Schwenker, gegen die die Kieler Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdachts ermittelt, bestreiten bislang öffentlich alle Manipulationsvorwürfe.

Thorsten Storm, Manager der Rhein-Neckar Löwen, kritisierte unterdessen Meister Kiel wegen seines Krisenmanagements im Zusammenhang mit der Affäre. "Für Außenstehende läuft es nicht gut", sagte Storm im Interview mit den "Kieler Nachrichten". (Storm versteht Nielsens Wut)

Auch Provinzial macht Druck

Auch der Kieler Hauptsponsor (Provinzial) drängt auf eine baldige Klärung der Vorwürfe.

"Wir fordern eine schnelle und nachhaltige Veränderung der Strukturen des THW Kiel - ohne Rücksicht auf Personen und Posten aller Beteiligten. Das ist auch die Position unseres Vorstandsvorsitzenden und THW-Beiratsvorsitzenden Ulrich Rüther. Nur so kann der Spitzensport in Kiel erhalten werden", sagte Unternehmenssprecher Günther Jesumann der "Hamburger Morgenpost".

Brisanz-Gipfel am Sonntag

Die Löwen gastieren am Sonntag (17.30 Uhr LIVESCORES ) im Halbfinal-Hinspiel der Champions League in Kiel.

Der THW soll mehrere Spiele in der europäischen Königsklasse durch Schiedsrichter-Bestechungen manipuliert haben. (THW-Vorwürfe: Nielsen legt nach)

Der langjährige Manager Schwenker war von seinem Amt zurückgetreten. "Die EHF ist gefordert und der THW selbst", meinte Storm.

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