Gute Nachrichten für die wirtschaftlich angeschlagene HSG Wetzlar: Die Mittelhessen bekommen einen einmaligen Zuschuss der Stadt Wetzlar in Höhe von 80.000 Euro. Das entschied das Stadtparlament.

Mit dem Geld soll der derzeitige Tabellen-Elfte die Mietschulden beim Hallenbetreiber der Rittal-Arena begleichen.

Die HSG Wetzlar sei "für die Stadt wirtschaftlich und sportlich von großer Bedeutung. Deshalb müsste dem Klub geholfen werden", meinte Sportdezernent Helmut Lattermann (CDU).

Die Finanzspritze war bei den Stadtverordneten umstritten. Zuletzt stimmten CDU, FDP und FW einem Kompromissvorschlag der Grünen zu, die SPD stimmte geschlossen dagegen.

Die Wetzlarer hatten am Ende des vorigen Jahres kurz vor der Insolvenz gestanden. Dank der Unterstützung von Sponsoren wurde damals ein möglicher Konkurs abgewendet. Im Dezember hatte die HSG zugegeben, mit Gehaltszahlungen in Rückstand geraten zu sein.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel