Ein "Feier-Skandal" überlagert den Endspurt der Bundesliga. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann ist nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" für sein Verhalten nach dem Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal vor vier Wochen vom HBL-Präsidium abgemahnt worden.

"Es ist ein Eindruck entstanden, der dem Handball nicht weiterhilft", sagte HBL-"Vize" Uli Derad dem Nachrichtenmagazin.

Bohmann wollte die Sache am Sonntag "nicht kommentieren", dementierte die Meldung aber auch nicht. Er soll nach dem Cupsieg der Hamburger auf der Siegerparty der Norddeutschen aufgetaucht sein und mit HSV-Präsident Andreas Rudolph gefeiert haben. Das Verhalten stieß vor allen Dingen beim unterlegenen Endspielgegner Rhein-Neckar Löwen auf Unverständnis.

Am 19. Mai findet in Frankfurt/Main eine HBL-Präsidiumssitzung statt, bei der wohl auch Bohmanns angebliches Fehlverhalten auf der Tagesordnung stehen dürfte.

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