In der TOYOTA HBL deutet sich eine tiefgreifende Reform des Schiedsrichterwesens an: Im Gespräch ist die Einführung des Profi-Referees und die Verlagerung des Ressorts vom Deutschen Handball-Bund (DHB) in die Hände der (HBL).

"Im Rahmen der Überlegungen spielen durchaus Modelle eine Rolle, die sich mit dem hauptberuflichen Schiedsrichter auseinandersetzen", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.

Der Grundlagenvertrag zwischen dem DHB und der HBL läuft am 30. September 2012 aus. In punkto Verlängerung gab es bereits erste Gespräche. Das Schiedsrichterwesen liegt derzeit noch komplett in den Händen des Verbandes. Die HBL bestätigte aber Überlegungen, dieses in enger Zusammenarbeit mit dem DHB in Teilen mit zu verantworten.

"Sicher ist, das der DHB auch im Falle einer solchen Umstrukturierung nach wie vor Einfluss auf die Zusammensetzung der Schiedsrichterkader hätte", sagte Bohmann, wollte aber den Gesprächen mit der Verbandsspitze nicht vorgreifen.

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