Die HSG Wetzlar ist mit einem Einspruch gegen die Wertung der Partie vom 2. Spieltag beim TV Großwallstadt (22:23) vor dem Sportgericht des Deutschen Handball-Bundes (DHB) gescheitert.

Das in Kassel tagende Sportgericht sah im Verzicht des Schiedsrichtergespannes Colin Hartmann/Stefan Schneider (Magdeburg/Barleben) auf einen Freiwurf nach der Roten Karte gegen den Großwallstädter Steffen Weinhold in Folge eines Fouls an Wetzlars Timo Salzer zwar einen Regelverstoß. Doch hätte der fällige Freiwurf an der Mittellinie ausgeführt werden müssen und damit nach Ansicht des Gerichtes eine Sekunde vor der Schlusssirene keinen Einfluss mehr auf das Endergebnis gehabt.

Wetzlars Pressesprecher Björn Seipp sagte nach der Entscheidung: "Wir haben das Urteil hingenommen und überlegen nun, ob wir das so akzeptieren." Sollte Wetzlar in Berufung gehen, müsste die HSG das DHB-Bundesgericht anrufen.

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