Die deutschen Schiedsrichter haben einschneidenden Reformplänen eine klare Absage erteilt. Peter Rauchfuß, seit 2002 Schiedsrichterwart im Deutschen Handball-Bund, sagte zur möglichen Einführung von Profi-Schiedsrichtern in den Bundesligen: "Das halte ich jetzt oder in nächster Zeit für absurd", so der Chemnitzer auf der Verbands-Homepage.

Rückendeckung erhält Rauchfuß von den Referees. Bei einer Befragung sprachen sich die deutliche Mehrheit der 15 Paare des Elite-Kaders gegen die Pläne aus.

"Es bleiben so viele Fragen offen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand dieses Risiko auf sich nehmen würde. Da ist zum einen die wirtschaftliche Situation, die Frage der Finanzierung, die Altersversorgung, der Versicherungsschutz und vieles mehr", sagte der 65-Jährige Rauchfuß, der selbst bei vier Olympischen Spielen und fünf Weltmeisterschaften gepfiffen hat.

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