Claus Horstmann gibt seinen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender beim Handball-Traditionsklub VfL Gummersbach auf.

Der 45-Jährige will sich auf seine Aufgabe als Hauptgeschäftsführer beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln konzentrieren. Der Verein bestätigte am Dienstag eine entsprechende Meldung des "Kölner Express".

"Beide Ämter lassen sich nicht mehr miteinander vereinbaren. Deshalb ziehe ich mich jetzt da raus. Ich habe dem Aufsichtsrat meine Entscheidung schon mitgeteilt", sagte Horstmann.

VfL-Geschäftsführer Axel Geerken bedauerte die Entscheidung: "Seinem Amt entsprechend war Claus Horstmann in den vergangenen Monaten zwar nicht im operativen Geschäft tätig, welches von der Geschäftsführung geleitet wurde und wird. Doch diese zu beaufsichtigen, zu beraten und ihr als Ansprechpartner zu dienen, nimmt auch Zeit in Anspruch. Zeit, die Claus Horstmann wegen seiner Aufgaben beim 1. FC Köln nun leider nicht mehr hat."

Kommissarisch wird wohl Jochen Kienbaum als Horstmanns bisheriger Stellvertreter den Vorsitz im obersten Gummersbacher Gremium übernehmen, bis ein Nachfolger Horstmanns gefunden ist. "Wir werden uns zusammensetzen und schauen, wer die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden übernehmen wird. Wir streben selbstverständlich kurzfristig eine Lösung an", so Geerken.

Beim FC obliegt Horstmann zurzeit die Suche nach einem neuen Sportdirektor. Vor Wochenfrist hatte sich der Geißbock-Klub von Manager Michael Meier getrennt.

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