Zwischen dem Deutschen Handball-Bund (DHB) und der Toyota HBL gibt es Streit, weil die HBL den Grundlagenvertrag zum 30. September gekündigt hat. Nur wenn der Vertrag verlängert wird, sagte DHB-Präsident Ulrich Strombach in der "Sport Bild", wolle er sich im Oktober zur Wiederwahl stellen.

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann hatte den Vertrag auch mit Hinweis gekündigt, dass der DHB zu geringe Vermarktungseinnahmen mit der Handball-Nationalmannschaft erzielen würde.

Strombach widerspricht in "Sport Bild": "Über diese Aussage habe ich mich sehr geärgert. Ich halte sie für eine bodenlose Frechheit. Ich erkenne bei der HBL teilweise eine verblüffende Unkenntnis oder die bewusste Korrektur von Fakten. Die Vermarktungserlöse der HBL für die Bundesliga machen meines Wissens nur einen Bruchteil der Vermarktungserlöse des DHB für seine Nationalmannschaften aus. Wichtigste Einnahmequelle der HBL dürfte der Vertrag mit Ligasponsor Toyota sein. Und der wäre ohne den DHB gar nicht zustande gekommen."

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