Tabellenführer HSV Hamburg hat gegen eine Zeitstrafen-Entscheidung bei der Partie gegen TuS N-Lübbecke Einspruch eingelegt.

Beim Stand von 24:23 wurde Blazenko Lackovic eingewechselt, ohne dass er ordnungsgemäß auf dem Spielberichtsbogen stand. Die Schiedsrichter verwiesen den Kroaten daraufhin mit einer persönlichen Strafe des Feldes. Eine Fehlentscheidung, die die Hamburger sofort monierten.

Aus Sicht der Hanseaten hätte es keine persönliche Strafe gegen Lackovic geben dürfen, sondern eine Verwarnung gegen die Bank. Da diese vorher straffrei war, wäre eine Gelbe Karte folgerichtig gewesen.

In Unterzahl fing sich der HSV den Ausgleich und am Ende hieß es 30:30.

Das DHB-Sportgericht wird sich mit dem Fall befassen. Entscheidet das Gericht zugunsten des HSV, könnte es sogar zu einem Wiederholungsspiel kommen.

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