Ein Anruf aus der Zentrale der Toyota HBL hat die Füchse Berlin aufgescheucht.

Statt der erwarteten Lizenzunterlagen war dort ein Paket mit Holzschmuck eingetroffen, erfuhr Füchse-Buchhalter Tobi Hopp am Dienstagmorgen. "Wir waren ganz schön geschockt", berichtete Hopp.

Des Rätsels Lösung: Der Kurierdienst hatte zwei Pakete vertauscht. Die wichtigen Unterlagen tauchten plötzlich in Wien wieder auf. Eine direkte Lieferung von dort nach Dortmund wäre nicht vor 17.30 Uhr im Ligabüro eingetroffen.

Das wäre aber zwei Stunden zu spät gewesen, denn um 15.30 Uhr endete die Ausschlussfrist für die Beantragung der Lizenz für die neue Spielzeit.

So wurden die Unterlagen ein zweites Mal erstellt. Geschäftsführer Bob Hanning unterschrieb sie erneut, dann brachte sie ein Praktikant per ICE nach Dortmund - noch rechtzeitig.

Um 14. 45 Uhr wurden die Unterlagen fristgerecht eingereicht. Nun prüfen die Füchse rechtliche Schritte gegen den Kurierdienst.

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