Der ehemalige Nationalspieler Christian Schwarzer hat die Klubs der Toyota HBL kritisiert und zum Umdenken aufgefordert.

Gleichzeitig sprach sich der Nachfolgekandidat von Bundestrainer Heiner Brand für eine Quotenregelung in der Liga und eine verbesserte Nachwuchsförderung aus.

"Die Vereine müssen vorangehen, Geld investieren und noch mehr machen. Ich würde mir wünschen, wenn man sich zum Beispiel auch in Kiel mal mehr Gedanken über Jugendarbeit machen würde", sagte Schwarzer dem "Saarländischen Rundfunk".

Schwarzer, derzeit Jugendkoordinator des DHB, fordert für die Talente mehr Einsatzzeiten und Einsatzmöglichkeiten in der höchsten Spielklasse.

"Das Problem im deutschen Handball ist die Anschlussförderung - dann, wenn die jungen Spieler in den Männerbereich kommen", sagt Schwarzer: "Wir brauchen eine Quote von drei bis vier Plätzen für junge deutsche Spieler in den jedem Kader. Das wäre schon mal ein Anfang."

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