Der in finanzielle Schieflage geratene Handball-Bundesligist DHC Rheinland darf trotz des gestellten Insolvenzantrags auf die Aufrechterhaltung seines Spielbetriebs bis zum Saisonende hoffen.

Durch die Spendenaktionen und die aufgestockte Unterstützung eines Sponsors haben die Dormagener bislang 45.000 Euro gesammelt. Das ist immerhin knapp ein Viertel der benötigten 200.000 Euro.

Diese Summe ist laut Insolvenzverwalter Dirk Andres nötig, um die Runde zu Ende spielen zu können.

Die Rheinländer haben zudem fristgerecht ihre Lizenzunterlagen für die Bundesliga und 2. Liga eingereicht. Der Tabellenletzte muss allerdings den Spielbetrieb bis zum Saisonschluss aufrechterhalten, um in der nächsten Runde zumindest in der zweiten Liga starten zu können.

Die Dormagener hatten am 8. Februar 2011 beim zuständigen Amtsgericht in Düsseldorf Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Ausschlaggebend für die wirtschaftliche Misere war die Pleite des Hallen-Namensgebers.

Dadurch fehlen dem DHC Rheinland geschätzte 350.000 Euro. Zuletzt waren Gespräche mit vier japanischen Unternehmen gescheitert.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel