Dem DHC Rheinland wurde von der Toyota HBL die Erteilung einer Lizenz für die kommende Saison verweigert. Damit steht der Tabellenletzte aus Dormagen unabhängig vom sportlichen Abschneiden als erster Absteiger aus der Bundesliga fest.

Die Lizenzierungskommission der HBL teilte in einer Stellungnahme mit, dass nach der Prüfung der vom DHC Rheinland eingereichten Unterlagen das "für die Erteilung einer Lizenz entscheidende Kriterium der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nicht erfüllt ist. Bedingt ist dies durch den Antrag auf Insolvenzeröffnung wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, den der derzeitige Erstligist selbst gestellt hat."

Der DHC hat laut Lizenzierungskommission nun die Möglichkeit, innerhalb einer Woche nach Zustellung des Beschlusses gegen diese Entscheidung Beschwerde einzulegen.

Im weiteren Verlauf bleibe dem Klub die Möglichkeit, einen Lizenzantrag für die Teilnahme am Spielbetrieb der Zweite Liga für die Saison 2011/2012 zu stellen. Ansonsten steigt der DHC Rheinland in die Dritte Liga ab.

Die Rheinländer hatten am 8. Februar 2011 beim zuständigen Amtsgericht in Düsseldorf Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Ausschlaggebend für die wirtschaftliche Misere war die Pleite des Hallen-Namensgebers. Dadurch fehlen dem DHC Rheinland geschätzte 350.000 Euro.

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