Thorsten Storm hat die Vorwürfe von Uwe Schwenker, dem ehemaligen Manager des THW-Kiel, zurückgewiesen.

"Ich habe von den Vorwürfen gelesen. Es wird ja niemand persönlich angesprochen, aber von Seiten der Rhein-Neckar Löwen stimmt das natürlich nicht", sagte der Löwen-Manager bei SPORT1.

Vorgehen werden die Löwen gegen die Vorwürfe zunächst nicht: "Wir fühlen uns nicht angesprochen", sagte der 46-Jährige: "Ich hoffe, dass die ganze Geschichte bald ein Ende findet, das wäre gut für den Handball."

Schwenker wirft den Löwen in einem Schreiben seiner Anwälte vor, ihn und den THW Kiel mit dem vermeintlichen Wissen um Manipulationen in der Champions League erpresst zu haben um unter anderem Ablösesummen für Spieler zu drücken.

Dazu Storm: "Die Chronologie ist ja hinlänglich bekannt: Wir haben Noka Serdarusic als Trainer verpflichtet und es gab zwei Spieler, die zu uns kommen wollten." Es gab eine Ablöseforderung von THW Kiel und ein schriftliches Angebot von uns."

Allerdings sei es nicht zu einer Vertiefung der Gespräche gekommen, erklärte Storm: "Wir haben aber nicht weiter verhandelt, weil der Trainervertrag aufgelöst wurde. Das war ein Beschluss unserer Gesellschafter und damit ist die Sache für uns abgeschlossen."

Bei den beiden Spielern handelte es sich um Nikola Karabatic und Vid Kavticnik, die inzwischen in Montpellier spielen. Auch der Wechsel von Kiels Ex-Coach Serdarusic nach Mannheim platzte im Zuge der Affäre.

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