Zwangsabsteiger DHC Rheinland hat seine Aussichten auf den Erhalt einer Lizenz für die kommende Spielzeit der Zweiten Handball-Bundesliga stark verbessert.

Am Donnerstag stimmten die Gläubiger der DHC Rheinland GmbH und Co. KG dem Insolvenzplan von Verwalter Dirk Andres mit mehr als 98 Prozent zu.

"Mit diesem Schritt steht dem Neustart nichts mehr im Wege. Nach Ablauf verschiedener Fristen, die in einem derartigen Verfahren üblich sind, wird das Amtsgericht nun in Kürze die Insolvenz aufheben", sagte Andres.

"Jetzt können wir uns wieder voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren", sagte DHC-Geschäftsführer Heinz Lieven.

Wenn das Amtsgericht Düsseldorf das Insolvenzverfahren zum 10. Juni aufhebt, wäre der DHC Rheinland saniert und könnte schuldenfrei zur kommenden Spielzeit der Zweiten Liga antreten.

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens standen die Dormagener als erster Absteiger fest.

Der Verein war unter anderem durch die Pleite des Hallen-Namensgebers in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Am vorletzten Spieltag verabschiedet sich der DHC am Freitag mit der Partie gegen den SC Magdeburg von seinen heimischen Fans aus der Bundesliga.

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