Die bevorstehende Wahl für das Präsidenten-Amt in der Toyota HBL wird zu einer Kampfabstimmung.

Der frühere Erstliga-Spieler Ralf Uhding bestätigte für die HBL-Ligaversammlung am 6. Juli in Düsseldorf seine Kandidatur gegen Amtsinhaber Reiner Witte.

Uhding gehört derzeit dem HBL-Aufsichtsrat an und gilt als Kandidat der Spitzenklubs.

Witte amtiert seit 2008 und will für eine weitere Wahlperiode antreten.

Uhding begründete seine Bewerbung um das Präsidenten-Amt gegenüber "zdf.online" mit der Unzufriedenheit über Wittes Amtsführung besonders im Lager der Spitzenteams wie Meister HSV Hamburg und Rekordtitelträger THW Kiel.

Wittes Verhältnis zur HBL-Geschäftsstelle in Dortmund gilt als gestört, seine Zurückhaltung nach den Angriffen auf die Vereine nach der WM durch den damaligen Bundestrainer Heiner Brand nehmen die Vereine dem Rechtsanwalt ebenso übel wie seine unglückliche Rolle im Bestechungsskandal um den THW Kiel.

Wittes Herausforderer Uhding spielte zwischen 1988 und 1991 für Fredenbeck in der Bundesliga. Nach seiner aktiven Laufbahn übernahm der Niedersachse bei dem Klub den Manager-Posten.

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