Nach dem WM-Triumph der deutschen Junioren hat Heiner Brand die Vereine bei der Anschlussförderung in die Pflicht genommen.

"Die Vereine müssen diesen Talenten mehr Spielanteile einräumen. Denn wenn sie früher Stammspieler werden, werden sie vielleicht auch früher Nationalspieler und übernehmen dann mehr Verantwortung. Die Klubs müssen nun bereit sein, mit den jungen Spielern zu arbeiten - individuell und auch im gesamten Team", sagte der Sportmanager des Deutschen Handball-Bundes (DHB) im Interview mit der "Handballwoche".

Brand weiß aber auch, dass "nicht jeder den Durchbruch schaffen kann und wird." Die Spieler müssten weiter und ganz gezielt an ihrer Athletik und Technik arbeiten, so Brand.

Die DHB-Junioren hatten unter Bundestrainer Martin Heuberger bei der WM in Griechenland durch einen Finalsieg gegen Dänemark (27:18) Ende Juli den Titel geholt und damit Hoffnungen auf eine erfolgreiche Zukunft im deutschen Handball verbreitet.

Brand war nach über 14 Jahren zum 1. Juli als Bundestrainer zurückgetreten. Ein Grund war die mangelnde Bereitschaft der Top-Klubs in der Bundesliga, die deutschen Talente zu fördern.

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