Ex-Weltmeister Henning Fritz stand kurz vor einem Burn-out. Das verriet der Torhüter des Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen der "Sport Bild" in ihrer am Mittwoch erscheinenden Ausgabe.

"Auch bei mir wurden Burn-out-Symptome sichtbar" sagte Fritz. Die ersten Anzeichen gab es nach Aussage von Fritz im Jahr 2006, als er bei seinem damaligen Klub THW Kiel seinen Stammplatz verlor und nur noch zweite Wahl war.

"Ich kam beim Training kaum noch richtig ins Schwitzen. Mein Körper blockierte. Du denkst - Katastrophe", sagte Fritz. Der Welthandballer von 2004 brauchte zudem neun bis zehn Stunden Schlaf, um einigermaßen ft zu sein.

Nur mit Hilfe von außen konnte der mittlerweile 37-Jährige seine Krise überwinden: "Alleine kommt man aus dieser Phase nicht raus!"

Vor Fritz hatten sich bereits der ehemalige Frauen-Bundestrainer Dago Leukfeld und Kiels Ex-Geschäftsführer Uli Derad wegen eines Burn-outs eine Auszeit genommen.

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