Bundesligist HSV Hamburg muss seinen Ende Dezember fristlos gekündigten Trainer Per Carlen weiterbeschäftigen. Wie das "Hamburger Abendblatt" am Freitag berichtete, hat Carlen seinen Prozess vor dem Hamburger Arbeitsgericht gegen den Klub in erster Instanz gewonnen.

Die Richter sahen die Gründe für die außerordentliche Kündigung seitens des HSV als nicht ausreichend an und forderten den Verein auf, den am 30. Dezember 2011 fristlos entlassenen Übungsleiter bis zum Vertragsende im Sommer 2014 als Cheftrainer weiterzubeschäftigen.

Ob der HSV in Berufung geht, will er nach Erhalt der schriftlichen Urteilsbegründung entscheiden. Dafür hat der Verein einen Monat lang Zeit.

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