Geschäftsführer Volker Zerbe hat seinen Vertrages beim TBV Lemgo aufgelöst.
"Die Belastungen der vergangenen Monate durch die Beinahe-Insolvenz des TBV haben sich auf Psyche und Körper von Volker Zerbe niedergeschlagen und zu einem Burnout geführt", erklärte der TBV-Beiratsvorsitzende Siegfried Haverkamp der "Lippischen Landeszeitung".
Dafür sprach Lemgos Trainer Dirk Beuchler. Natürlich sei das Ausscheiden von Zerbe ein großes Thema. "Doch die Jungs können das wegstecken. Für die Zukunft wird die Arbeit vermutlich nicht einfacher. Doch das ist operatives Geschäft und liegt nicht in unserer Hand", sagte Beuchler.
Lemgo hatte zuletzt immer wieder finanzielle Probleme. Erst im Sommer wurde die drohende Insolvenz abgewendet.
Der 44-jährige Zerbe spielte von 1986 bis 2006 für die Ostwestfalen in der Bundesliga und wurde zweimal deutscher Meister (1997 und 2003).
Nach seinem Karriereende wechselte der Europameister und Olympiazweite von 2004 ins Management des Klubs. "Der TBV ist seinem Idol zu großem Dank verpflichtet", so Haverkamp.
