HSV-Handball-Trainer Martin Schwalb fordert nach dem verpatzten Start seiner Mannschaft in die DKB-HBL-Saison mehr Aggressivität.
"Wir sind viel zu lieb. Wir müssen aggressiver werden. Die Anderen denken, sie können bei uns drauf hauen", sagte der 49-Jährige der "Hamburger Morgenpost" nach der 26:33-Pleite gegen Wetzlar.
Den Schrecken aus der Meistersaison versprühen die Norddeutschen laut Schwalb nicht mehr: "Früher haben viele Mannschaften als Ziel gehabt, nicht zu hoch zu verlieren, heute spekulieren sie auf einen Sieg gegen uns. Wir müssen uns diesen Status wieder erarbeiten."
Das größte Ziel sei die Stabilisierung der Deckung: "Das wird die Grundaufgabe für das nächste halbe Jahr sein, dass wir stabiler stehen. Alle müssen in der Abwehr mehr tun, sich anbieten und zeigen, dass sie das können. Die Fehler abzustellen und die Mannschaft neu aufzubauen ist eine spannende Aufgabe."
