Trainer Martin Schwalb glaubt trotz finanzieller Probleme an eine erfolgreiche Zukunft des Bundesligisten HSV Hamburg.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir weiter Geschichte schreiben können", sagte Schwalb im SPORT1-Interview vor der Begegnung beim SC Magdeburg.

Sorgenfrei blickt aber auch der ehemalige Nationalspieler nicht auf die kommenden Wochen und Monate.

"Wir sind in einer Konsolidierungsphase und müssen sehen, was möglich ist und was nicht möglich ist. Da werden alle Mitarbeiter mit eingebunden", so Schwalb: "Wir müssen alle Kosten, die wir haben, überprüfen. Es ist keine einfache Situation."

Die Gefahr einer Insolvenz sieht der Meistercoach von 2011 aber nicht: "Wir sind liquide und können unsere Sachen bezahlen."

Der HSV hat einen Saisonetat von 8,1 Millionen Euro. Präsident Matthias Rudolph hatte in der vergangenen Woche bestätigt, dass 20 Prozent Gehaltsverzicht für die Spieler im Raum stehen würde.

"Für den Verein ist es der richtige Weg, für die Spieler leider nicht", hatte Rudolph erklärt.

Bei den Spielern gibt es aber Verständnis für die Situation.

"Der Verein ist auf uns zugekommen und hat uns die Situation erklärt. Wir sind in einem intensiven Dialog mit den Verantwortlichen. Wir haben aber noch nicht gesagt, wir sind bereit, auf eine konkrete Summe zu verzichten", sagte Torhüter Johannes Bitter, der nach seinem Ende März erlittenen Kreuzbandriss auf ein Comeback noch in diesem Jahr hofft:

"Es geht voran, ich bin zufrieden. Ich hoffe, dass ich Ende des Jahres wieder anfangen kann.

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