Der kriselnde Ex-Rekordmeister VfL Gummersbach hat im Abstiegskampf der DKB Handball-Bundesliga einen Überraschungserfolg verpasst.

Trotz einer deutlichen Halbzeitführung unterlagen die Oberbergischen gegen die Füchse Berlin noch mit 23:28 (16:12) und stecken als Tabellen-15. weiter in der Krise. Berlin vermied durch eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und dank des starken Ivan Nincevic (10 Treffer) einen Dämpfer in der Verfolgergruppe.

Berlin liegt mit 24:8 Punkten weiter auf Rang vier hinter der punktgleichen SG Flensburg-Handewitt. Die Norddeutschen hatten am Samstag vorgelegt und die Berliner mit einem 29:25 (18:12)-Erfolg gegen FA Göppingen unter Druck gesetzt.

Überragender Akteur bei den Flensburgern war Nationalspieler Holger Glandorf, der zehn Treffer erzielte. Bester Schütze der Gäste war Momir Rnic mit fünf Toren.

Derweil gelang im Mittelfeld der Tabelle dem TSV Hannover-Burgdorf gegen TUSEM Essen ein 34:24 (16:9)-Sieg, die MT Melsungen bezwang HBW Balingen-Weilstetten 31:29 (15:11).