Der HSV Hamburg hat den Anschluss an die Europacup-Plätze in der DKB Handball-Bundesliga hergestellt.

Der Meister von 2011 kam beim Liga-Comeback des früheren Nationaltorwarts Johannes Bitter zu einem 35:29 (19:15) beim TBV Lemgo und rückte auf Tabellen-Rang acht liegend (20:12 Punkte) dicht an die Spitzenplätze heran.

Der kriselnde Altmeister TV Großwallstadt musste derweil die nächste bittere Pleite hinnehmen. Das Team von Trainer Peter David verlor gegen TuS N-Lübbecke mit 23:24 (12:15) und bleibt Vorletzter.

Für den souveränen Auswärtserfolg der diesmal überzeugenden Hamburger, die sich in der Woche noch zu einem 30:29-Pokalsieg bei Zweitligist TV Emsdetten gezittert hatten, war allen voran Hans Lindberg verantwortlich.

Der dänische Nationalspieler steuerte zwölf Treffer bei. Für die Lemgoer, die weiter auf den 13. Rang liegen, traf Gunnar Dietrich (7) am häufigsten.

Großwallstadt reichten weder die Aufholjagd in den letzten zehn Minuten noch die neun Tore von Chen Pomeranz für einen Befreiungsschlag.

Die Gäste aus Lübbecke, die sich auf den zehnten Rang vorschoben, hatten in Dennis Wilke (8) ihren besten Werfer.