Nationalspieler Uwe Gensheimer wird nach seinem Achillessehnenriss erst in der kommenden Bundesliga-Runde sein Comeback geben.

"Ich werde erst in der neuen Saison wieder angreifen. Mir ist es wichtig, dass alles nachhaltig wieder gut wird", sagte der 26-jährige Gensheimer der "Rhein-Neckar-Zeitung". Bei einer früheren Rückkehr "wäre das Risiko einfach zu groß."

Der Linksaußen von Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen war am 24. November im EHF-Pokalspiel der Badener gegen den griechischen Meister Diomidis Argous (37:17) die Achillessehne gerissen. Wenige Tage später wurde Gensheimer in der Rennbahnklinik in Basel operiert.

Dabei wurde die beschädigte Sehne rekonstruiert und abgerissene Muskelanteile vernäht. Mittlerweile sind die Fäden gezogen.

"Jetzt steht mir eine lange Reha bevor, in der ich viel Geduld brauche", meinte Gensheimer, der parallel dazu Krafttraining macht: "Ich will ja nicht abbauen. Und natürlich auch nicht, dass ich zehn oder zwanzig Kilogramm zunehme."

Den Löwen traut Gensheimer noch einiges zu. Von der Meisterschaft will er allerdings trotz der Tabellenführung vor Titelverteidiger THW Kiel nicht sprechen.

"Wir haben nach wie vor kein konkretes Ziel ausgegeben, und damit fahren wir gut", sagte der Außenspieler, der aber den Europacup anpeilt: "Wenn es am Ende für die Champions-League-Qualifikation reichen sollte, wäre es ein Riesen-Erfolg."

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