Uwe Schwenker steht nach seinem Freispruch angeblich vor einer spektakulären Rückkehr in den deutschen Handball.

Der HSV Hamburg soll an einer Verpflichtung des ehemaligen Kieler Managers interessiert sein. Das berichteten die "Kieler Nachrichten" und die "Hamburger Morgenpost" am Montag übereinstimmend.

"An Gerüchten möchte ich mich nicht beteiligen, bevor irgendetwas in trockenen Tüchern ist", sagte Schwenker. Der 54-Jährige bestätigte Gespräche mit mehreren Bundesliga-Klubs.

"Im Moment bin ich für vieles offen. Was am Ende passiert, muss man abwarten", sagte Schwenker. Er könne sich einige Dinge vorstellen.

Ein Engagement als möglicher Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) schloss er aber aus. "An diesen Gerüchten war nie und ist auch jetzt nichts dran", sagte Schwenker.

HSV-Präsident Matthias Rudolph hielt sich bedeckt. "Uwe Schwenker ist ein Top-Manager. Für ihn kommt nur ein Spitzenklub infrage", sagte Rudolph:

"Bei uns ist das Thema aber nicht aktuell." Der HSV-Boss hatte Schwenker am Rande des Final-Four-Turniers am vergangenen Wochenende in Hamburg getroffen.

Schwenker, der als Manager des THW Kiel zwischen 1994 und 2009 zwölf Meisterschaften, sechs Pokalsiege und vier Europacuptitel gewonnen hatte, war am vergangenen Mittwoch vier Jahre nach dem Beginn der Ermittlungen gegen ihn auch im letzten noch offenen Anklagepunkt freigesprochen worden.

Im neu aufgerollten Prozess wegen des Vorwurfs der Untreue bestätigte die 3. Große Wirtschaftskammer des Kieler Landgerichts das Urteil vom Januar 2012.

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