Uwe Schwenker hat die Verantwortlichen des Rekordmeisters THW Kiel stark kritisiert und gleichzeitig seine Rückkehr angeboten.

"Die Führung vom THW hat mich fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel", sagte Schwenker der "Bild am Sonntag".

Der 54-Jährige hatte das Amt des Kieler Geschäftsführers 2009 niedergelegt, nachdem Gerüchte aufgekommen waren, Schwenker habe das Champions-League-Finale 2007 durch Schiedsrichterbestechung manipuliert.

Am 10. April 2013 wurde der Ex-Manager auch im letzten noch offenen Anklagepunkt vom Vorwurf der Untreue freigesprochen.

Zudem berichtet Schwenker in dem Interview von einer "mündlichen Zusage" des THW, dass er in den Job zurückkehren könne, wenn sich nichts bei den Ermittlungen herausstelle.

"Meinen Teil der Vereinbarung habe ich eingehalten. Jetzt muss man schauen, wie der THW sich verhält", sagte Schwenker.

Wenn die Voraussetzungen stimmten, stünde er "auf jeden Fall" für eine Rückkehr bereit. Auch ein Engagement bei einem anderen Verein schloss er nicht aus. Zuletzt war Schwenker als möglicher Geschäftsführer des HSV Hamburg gehandelt worden.

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