Bei der Steuerfahndung gegen den VfL Gummersbach geht es hauptsächlich um die Versteuerung von Zuschlägen.

"Momentan werden die Lohnabrechnungen kontrolliert, ob die Zuschläge richtig versteuert sind. Da scheint das Finanzamt derzeit der Meinung zu sein, dass das nicht der Fall ist", sagte VfL-Geschäftsführer Frank Flatten bei SPORT1.

Die Existenz des abstiegsbedrohten Bundesligisten sei aber nicht gefährdet, betonte Flatten am Rande der 29:30-Niederlage in der DKB Handball-Bundesliga gegen Hannover-Burgdorf.

Medienberichte, wonach es sich bei der Steuernachzahlung um 250.000 Euro handeln soll, wollte der Geschäftsführer des zwölfmaligen deutschen Meisters nicht kommentieren.

Allerdings habe der Verein für das Verfahren "eine renommierte Rechtsanwaltskanzlei aus Köln" eingeschaltet, so Flatten.

Er erwartet, dass das Verfahren ein bis zwei Jahre dauern könnte und geht deshalb davon aus, dass eine eventuell nötige Zahlung im nächsten Jahr noch nicht erfolgen werde.

Die Mitglieder der Lizenzierungskommission der HBL hat er nach eigenen Angaben unverzüglich von der Fahndung informiert.

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