Trainer Martin Schwalb will auch nach dem missglückten Saisonstart in der DKB HBL nichts von einer Krise beim HSV Hamburg wissen.

"Das ist eine Wahrnehmung, die mit meiner täglichen Arbeit nichts zu tun hat und von außen kommt. Ein bisschen Unruhe schadet nicht", sagte Schwalb am Sonntagabend in der Fernsehsendung "NDR Sportclub".

Der Champions-League-Sieger ist mit zwei Niederlagen beim Aufsteiger Bergischer HC und gegen den THW Kiel in die Spielzeit gestartet.

Vor dem Saisonstart hatte schon das Missverständnis um den kurzzeitig beschäftigten Geschäftsführer Frank Rost für Unruhe gesorgt.

Schwalb, dessen Mannschaft am Samstag den Kielern mit 26:32 unterlag, hofft auf einen positiven Effekt der Querelen: "Diese Spiele geben Fingerzeige, auf wen man sich verlassen kann."

Es sei entscheidend, dass sich jeder täglich hinterfrage: "Wenn durch Diskussionen Energien entstehen, ist das nicht problematisch."

Der Vorstand der Hamburger Handballer hatte sich am Samstag nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Kiel nicht öffentlich geäußert.

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