Am 4. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga kommt es zum direkten Aufeinandertreffen zweier Titelaspiranten. Die Rhein-Neckar Löwen empfangen die SG Flensburg-Handewitt zum Spitzenspiel.

Nach der unerwarteten 27:29-Niederlage gegen den SC Magdeburg am letzten Spieltag, steht die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes bei den bislang ungeschlagen Löwen unter Zugzwang.

"Ich denke, wir haben die Niederlage ganz gut verkraftet. Wir haben in Magdeburg ein wirklich gutes Spiel gemacht, es aber in der Schlussphase leider durch einige leichte Fehler versäumt, den Sack zuzumachen", sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke dem Sportradio SPORT1.fm.

Im Anschluss an die knappe Niederlage warf Trainer Vranjes den Spielern fehlende Konzentration und mangelnde Disziplin vor. Diese Einschätzung konnte Schmäschke im Nachgang so nicht bestätigen und sah den Grund für die Niederlage eher im Kräftverschleiß: "Bei einem Spiel auf so hohem Niveau kommt es schon mal vor, dass die Kraft und somit auch die Konzentration nachlässt."

Mit drei Siegen aus den bisherigen vier Partien ist die SG erwartungsgemäß gut gestartet, doch als Favorit auf die Meisterschaft sieht man sich dennoch nicht.

"Ich spreche nicht gerne von Hauptfavoriten, da wir einer von vielen sind, die dieses Jahr die Meisterschaft gewinnen können. Man darf aber nicht vergessen, dass wir uns auch in einem Umbruch befinden, da wir sechs bis sieben junge Spieler hinzubekommen haben und diese auch einbauen müssen", so Schmäschke.

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