Die Füchse Berlin haben in der Bundesliga den direkten Kontakt zum Spitzenreiter THW Kiel verloren.

Der Tabellendritte erkämpfte sich im Top-Spiel bei der SG Flensburg-Handewitt ein 26:26 (12:14) und hat mit 11:3 Zählern nun drei Minuspunkte mehr auf dem Konto als die noch verlustpunktfreien Kieler.

Der THW (14:0) spielte ebenso wie Verfolger Rhein Neckar Löwen (12:2) am Sonntag in der Champions League.

Champions-League-Sieger HSV Hamburg setzte derweil in der Bundesliga mit dem vierten Sieg in Folge seine Jagd auf die Spitzengruppe fort.

Das Team von Trainer Martin Schwalb gewann am siebten Spieltag bei HBW Balingen-Weilstetten mit 34:29 (16:13) und kletterte mit 8:4 Punkten um zwei Positionen auf Rang sieben.

Nach zwei Liga-Niederlagen zum Saisonstart sind die Hamburger wettbewerbsübergreifend mittlerweile gar seit sechs Spielen verlustpunktfrei.

Bester Mann auf dem Parkett war Hamburgs Hans Lindberg, der dänische Nationalspieler führte sein Team mit zehn Toren zum Erfolg. Für Balingen war Christoph Theuerkauf mit fünf Treffern am erfolgreichsten.

Bester Flensburger Werfer war Anders Eggert (8), während bei den Füchsen gleich vier Spieler mit je vier Toren am erfolgreichsten waren.

Michael Knudsen bewahrte die Flensburger mit seinem Ausgleichstreffer 45 Sekunden vor Schluss vor einer Heimniederlage.

Altmeister VfL Gummersbach tritt derweil weiter auf der Stelle. Die Bergischen kamen gegen HSG Wetzlar nicht über ein 20:20 (9:11) hinaus und müssen sich mit 5:11 Punkten weiter nach unten orientieren.

Einen Schritt nach vorne machte der TBV Lemgo durch ein 34:33 (18:17) beim SC Magdeburg.

Der furios gestartete Aufsteiger Bergischer HC musste sich beim Tabellen-Vorletzten GWD Minden mit einem 29:29 (12:13) begnügen und hat nun als erster Verfolger des Spitzentrios 9:5 Punkte auf dem Konto.

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