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Der HSV Handball trennt sich Medienberichten zufolge von Christoph Wendt © imago

Krise beim Champions-League-Sieger HSV Hamburg:

Der DKB Handball-Bundesligist steckt in großen Finanznöten und hat sich mit sofortiger Wirkung von Geschäftsführer Christoph Wendt getrennt. Zudem wurden die unbefristeten Verträge der Mitarbeiter der Geschäftsstelle fristgerecht gekündigt. Auch im Kader von Trainer Martin Schwalb wird es einige Veränderungen geben.

Die Verträge von Marcus Cleverly, Davor Dominikovic, Matthias Flohr, Torsten Jansen, Blazenko Lackovic, Zarko Markovic und Stefan Schröder, die im Sommer auslaufen, werden nicht verlängert. Schröder soll in Zukunft als Gesicht des HSV in Vertrieb und Marketing eingebunden werden.

Präsident Andreas Rudolph nannte die finanzielle Situation acht Monate nach dem Champions-League-Triumph auf einer Pressekonferenz am Dienstag "dramatisch", der Verein sei "ein Sanierungsfall". Nach eigenen Angaben hat der Mäzen allein im Februar 500.000 Euro in den Klub gesteckt. "Wir hatten auch eine Abmeldung vom Spielbetrieb in Erwägung gezogen", sagte Rudolph.

Während die Kosten nicht gesenkt werden konnten, gingen die Einnahmen im Vergleich zur Saison 2010/11 um zwei Millionen Euro zurück. Trotzdem werde der HSV laut Rudolph keine Probleme mit der Lizenz haben, die laufende und die kommende Saison seien gesichert.

Der HSV liegt in der Bundesliga derzeit auf dem dritten Platz. In der Champions League sind die Hanseaten als aktueller Tabellenführer der Gruppe D bereits für das Achtelfinale qualifiziert.

SPORT1-Moderatorin Anett Sattler äußert sich bei SPORT1.fm zur Situation beim HSV Handball:

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