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Der HSV Handball hat sich eine schwerwiegende Panne erlaubt und Welthandballer Domagoj Duvnjak offenbar gegen dessen Willen zu Konkurrent THW Kiel gehen lassen.

"Duvnjak wollte gar nicht gehen, das will er heute noch nicht. Nur durch eine Panne der beim HSV damals Verantwortlichen verlieren wir ihn nun. Damals wurde der Zeitpunkt und die Notwendigkeit versäumt, mit ihm über eine Vertragsverlängerung zu verhandeln", sagte HSV-Präsident Andreas Rudolph der "Sport Bild".

Duvnjak habe leider einen Vertrag in Kiel unterschrieben, den er auch erfüllen möchte.

Außerdem wünscht sich Rudolph mehr Unterstützung durch die Stadt Hamburg: "Wir sind ein Aushängeschild, aber so werden wir nicht behandelt. Wir fühlen uns im Stich gelassen."

Die finanziellen Probleme würde der HSV ohne seinen Präsidenten nicht in den Griff bekommen. Aktuell sei der Verein ohne seine Zuwendungen nicht überlebensfähig.

Der amtierende Champions-League-Sieger wird die Lizenz für die kommende Saison nur unter Auflagen erhalten.

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