vergrößernverkleinern
Die Spieler des HSV bangen noch immer um die Lizenz ihres Klubs © getty

Im Kampf um die verweigerte Bundesliga-Lizenz gehen die Handballer des HSV Hamburg in die dritte und letzte Instanz. Der ehemalige deutsche Meister wird nach mehrtägiger Prüfung das unabhängige Bundesliga-Schiedsgericht anrufen. Dieses Gremium wird Ende Juni endgültig über die sportliche Zukunft der Hanseaten entscheiden.

"Unsere Anwälte haben positive Ansätze gefunden", sagte Interims-Präsident Frank Spillner. Der Münchner Sportrechtler Thomas Summerer hatte über die Pfingstfeiertage nach Bewertungs- und Formfehlern gesucht. Neue Unterlagen darf der HSV nicht mehr nachreichen.

Das Ligapräsidium hatte dem letztjährigen Champions-League-Gewinner zweimal die Spielberechtigung verweigert. Die Norddeutschen sind nach dem Rückzug des langjährigen Hauptsponsors Andreas Rudolph mit 2,7 Millionen Euro verschuldet, ihnen droht die Insolvenz.

Hier gibt es alles zur Handball-Bundesliga

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel