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Alfred Gislason will mit seinem Team weiterhin die Siegesserie ausbauen
Alfred Gislason wurde mit dem THW Kiel Deutscher Meister © getty

Der THW Kiel lehnt einen Zweitjob seines Meistermachers Alfred Gislason als Bundestrainer ab.

Das berichten die "Kieler Nachrichten" unter Berufung auf klubinterne Quellen.

Der Isländer gilt als einer der Kandidaten für die Nachfolge von Martin Heuberger, dessen Vertrag der Deutsche Handball-Bund nach dem Scheitern auch an der WM-Qualifikation nicht verlängert.

Der Zeitung zufolge steht Gislason, der jeden Kommentar zum Thema ablehnte, sogar ganz oben auf der Liste.

Doch der THW werde den 54-Jährigen "nicht ziehen lassen" und stelle sich auch gegen eine Doppelbelastung seines Trainers. Der arbeite bereits "am Anschlag" und könne, wenn es um die Spielzeiten der Nationalspieler geht, in einen Interessenskonflikt geraten.

Kiels Nationalspieler Dominik Klein sagte im SPORT1-Interview: "Ich glaube, es wird eine ganz große Schwierigkeit sein, den richtigen Trainer zu finden, der in das Konzept und auch zu uns als Mannschaft passt."

Neben Stefan Kretzschmars Favorit Martin Schwalb, dessen HSV Hamburg auch in zweiter Instanz keine Lizenz für die DKB HBL bekommen hatte, werden auch der Flensburger Coach Ljubomir Vranjes und Dagur Sigurdsson von den Füchsen Berlin als Kandidaten für den vakanten Posten gehandelt.

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