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Geschäftsführer Holger Liekefett kämpft um die Lizenz für den HSV © imago

Ob die Handballer des HSV Hamburg in der kommenden Saison in Liga drei oder in der DKB HBL antreten dürfen, entscheidet sich am Mittwoch.

In Minden tagt das unabhängige Schiedsgericht der Bundesliga, nachdem die Hanseaten Einspruch gegen die Verweigerung der Erstliga-Lizenz eingelegt haben.

Falls das Gremium die Entscheidung des Liga-Präsidiums bestätigt, stünde der letztjährige Champions-League-Gewinner als Zwangsabsteiger aus der Bundesliga fest.

Da kein vorsorglicher Lizenzantrag für die Zweiten Liga gestellt wurde, bliebe dem HSV nur die Möglichkeit, in der Dritten Liga anzutreten.

Dem ehemaligen deutschen Meister droht allerdings auch wegen Überschuldung eine rasche Insolvzenz.

Die zweimal als nicht ausreichend zurückgewiesenen Unterlagen dürfen von Vereinsseite bei der Verhandlung nicht mehr nachgebessert werden. Geprüft werden nur etwaige Bewertungs- oder Formfehler.

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