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Der HSV Hamburg um Trainer Martin Schwalb sichert sich doch noch die Bundesliga-Lizenz © imago

Der HSV Hamburg bleibt erstklassig.

Der Klub erfüllte die Auflagen des unabhängigen Schiedsgerichts der DKB HBL am Dienstag fristgerecht und erhält damit die Lizenz für die kommende Saison.

Das entschied der Lizenzierungsausschuss der Liga am Dienstag.

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In der vergangenen Woche hatte das Schiedsgericht dem finanziell angeschlagenen Klub die Lizenz in dritter und letzter Instanz unter "schwerwiegenden" Auflagen doch noch erteilt.

"HSV Handball, Hamburg, erste Liga - das ist jetzt wie Weihnachten und Ostern zusammen", sagte HSV-Kapitän Pascal Hens: "Wir sind heiß auf tolle Spiele und freuen uns auf die treuen Fans. " Nationaltorwart Johannes Bitter zeigte sich erleichtert, "dass es endlich weitergeht und die lange Zeit der Unruhe vorbei ist."

"Die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga hat heute entschieden, dass der HSV Handball die Bedingung nach Vorgabe des Schiedsgerichtes fristgerecht am heutigen Tag um 16.56 Uhr durch entsprechende Nachweise erfüllt hat. Damit ist der HSV Handball sportlich und wirtschaftlich qualifiziert zur Teilnahme an der Saison 2014/15 der Handball-Bundesliga", teilte die Liga mit.

Zur einstweiligen Verfügung auf Teilnahme am Spielbetrieb an der Handball-Bundesliga durch den HBW Balingen-Weilstetten werden "in Kürze" Stellung bezogen, hieß es weiter.

Dem ehemaligen deutschen Meister und letztjährigen Champions-League-Gewinner aus Hamburg blieben nach der dritten Instanz nur wenige Tage, um frisches Geld für den neuen Saisonetat aufzubringen.

Der HSV musste dabei verbindliche Zusagen über eine geschätzte Summe von knapp fünf Millionen Euro vorlegen.

Nach der Entscheidung des Lizenzierungsausschusses werden wohl in der kommenden Saison 19 statt 18 Mannschaften in der Bundesliga spielen.

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Der HBW Balingen-Weilstetten war sportlich abgestiegen, hatte nach der zweimaligen Lizenzverweigerung für den HSV aber wieder erstklassig geplant.

Nach dem überraschenden Erfolg der Hamburger vor dem HBL-Schiedsgericht erwirkte Balingen vor dem Landgericht Dortmund daraufhin die Zulassung für den Spielbetrieb der Handball Bundesliga.

"Denkbar ist das", sagte HBL-Pressesprecher Oliver Lücke bereits über eine Liga mit 19 Klubs in der anstehenden Saison. Das weitere Vorgehen wird nun auch ein zentrales Thema bei der Ligaversammlung am Mittwoch und Donnerstag in Düsseldorf sein.

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