TuS N-Lübbecke hat hart gegen Problemfans in der eigenen Anhängerschaft durchgegriffen.

Die Ostwestfalen erteilten einer Fangruppierung (Suptras Nettelstedt 05) ein zeitlich unbefristetes Hausverbot für die Heimspiele.

Der Entschluss sei nach eindringlichen Beratungen der Geschäftsführung gefasst worden, teilte der Klub mit.

Zudem wurden gegen drei führende Mitglieder persönliche Hausverbote ausgesprochen.

Die Gruppe war laut Klub beim letzten Spiel der abgelaufenen Saison beim Bergischen HC (29:25) negativ in Erscheinung getreten. So sollen Angehörige der "Suptras" an einer Schlägerei in der Klingenhalle beteiligt gewesen sein und das Abschiedszeremoniell des Gastgebers massiv gestört haben. Bereits für die Saison 2009/10 war ein Hausverbot gegen die Ultras ausgesprochen worden.

"Die Fans sind ein bedeutender Teil unserer TuS-Familie - aber auch nur diejenigen, die Sportlichkeit wirklich leben. Alle anderen missbrauchen unseren Sport für ihre Selbstdarstellung und repräsentieren in keinster Weise den TuS", hatte Armin Gauselmann, Sprecher des Wirtschaftsbeirates, bereits nach der Partie in Solingen Ende Mai gesagt.

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