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Christian Gaudin war zuletzt Nationaltrainer von Rumänien und betreute den französischen Klub Saint-Raphael Var HB
Christian Gaudin tritt die Nachfolge von Martin Schwalb an © imago

Der Franzose Christian Gaudin (47) wird Nachfolger von Martin Schwalb als Trainer des HSV Hamburg.

Der frühere Bundesliga-Torhüter erhält einen Ein-Jahres-Vertrag bis 2015.

Gaudin hatte schon als Spieler Respekt vor dem HSV: "Die Handball-Bundesliga kenne ich noch sehr gut aus meiner Zeit in Magdeburg. Gegen den HSV zu spielen, war nie leicht. Ich möchte dafür sorgen, dass das auch in Zukunft so bleibt."

Gaudin war zuletzt Nationaltrainer von Rumänien und betreute den französischen Klub Saint-Raphael Var HB (2006 bis 2014).

Schwalb, der in Hamburg noch einen Vertrag bis 2015 besitzt, war nach übereinstimmenden Medienberichten am vergangenen Donnerstag gekündigt worden.

Nach einem Herzinfarkt befindet sich der 51-Jährige zurzeit im Krankenhaus. Schwalb war mit einer kurzen Unterbrechung seit 2005 Trainer der Hanseaten.

Unter ihm gewann der Klub unter anderem die deutsche Meisterschaft (2011) und im vergangenen Jahr die Champions League.

Gaudin galt beim HSV zuletzt als Wunschkandidaten auf den Trainerposten.

Der 1,97-Hüne war als Aktiver ein erfolgreicher Torwart, hütete 247 Mal den Kasten der französischen Nationalmannschaft und gewann 1995 und 2001 den Weltmeister-Titel.

In der deutschen Bundesliga spielte er für Hameln (1997 bis 1999) und den SC Magdeburg (1999 bis 2003) mit SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar. Gaudin spricht fließend Deutsch.

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