vergrößernverkleinern
3. Juli: Drama beim HSV Handball. Erst fällt der Beschluss, Trainer Martin Schwalb zu entlassen, dann erleidet dieser einen vorwandigen Herzinfarkt und muss in einer vierstündigen OP stabilisiert werden. Schwalb, der bei Matthias und Andreas Rudolph in Ungnade gefallen sein soll, kann sechs Tage später das Krankenhaus verlassen. Die fristgerechte Kündigung des HSV zum 30. Juni ficht Schwalb vor Gericht mit Erfolg an
Martin Schwalb führt den HSV 2013 zum Sieg in der Champions League © getty

Martin Schwalb, ehemaliger Trainer des Handball-Bundesligisten HSV Hamburg, hat knapp eine Woche nach seinem Herzinfarkt das Hamburger Krankenhauses Heidberg verlassen.

Das gab der Champions-League-Sieger von 2013 am Donnerstag bekannt.

In der Klinik wurden Schwalb vier Stents eingesetzt. "Ich bin sehr froh, dass ich gestern die erste Nacht wieder in meinem eigenen Bett und bei meiner Familie verbringen konnte. Ich möchte mich noch einmal bei den Ärzten des Heidberg Krankenhauses bedanken", so Martin Schwalb:

"Ich werde nun in den nächsten Tagen mit meiner mehrwöchigen Reha beginnen. Für mich ist jetzt Ruhe und Genesung das Wichtigste."

Ebenfalls am Donnerstag hatte der HSV den Franzosen Christian Gaudin als Schwalb-Nachfolger vorgestellt.

Hier gibt's alles zum Handball

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel