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Markus Baur hat 216 Länderspiele für Deutschland absolviert © getty

Der TBV Lemgo verliert auch sein letztes Spiel beim Wildcard-Turnier in Leon. Dabei verletzen sich zudem noch beide Keeper.

Leon - Das Wildcard-Turnier um die Qualifikation für die Champions League ist für den Handball-Bundesligisten TBV Lemgo ohne Erfolgserlebnis zu Ende gegangen.

Nachdem das Team von Trainer Markus Baur die nachträgliche Teilnahme für die Königsklasse nach zwei Niederlagen bereits verpasst hatte, verlor der TBV auch die letzte Begegnung gegen den Gastgeber Ademar Leon 21:31 (10:16), die sich damit den Platz in der Champions League sicherten.

Nach den Niederlagen gegen die Kadetten Schaffhausen (29:30) und den slowenischen Spitzenklub Celje Pivovarna Lasko (27:28) beendet der Ex-Meister das Turnier auf dem letzten Rang und muss sich mit einem Platz im EHF-Pokal begnügen.

Baur sagte: "Wir sind richtig enttäuscht, keine Frage. Wir wollten heute wirklich alles aus uns herausholen, wollten Ademar einen Fight liefern, wollten sie vor Aufgaben stellen. Das haben wir nicht geschafft, vielmehr konnte Leon mit uns machen, was sie wollten."

Lemgo entgehen nun rund 500.000 Euro an zusätzlichen Einnahmen.

Leon hingegen ist nun in der Gruppe D Gegner des deutschen Rekordmeisters THW Kiel.

Lichtlein knickt um - Zerrung bei Larsson

Zusätzlich getrübt wurde das schlechte Abschneiden auf internationalem Parkett durch die Verletzung von Carsten Lichtlein.

Der Torhüter knickte beim Aufwärmtraining um und kam nur am Ende der Partie bei einem Siebenmeter, den er nicht parieren konnte, für wenige Sekunden zum Einsatz.

Und auch den zweiten Keeper erwischte es. "Jesper Larsson hat sich eine Zerrung zugezogen, es läuft also in der Tat optimal", flüchtete Baur sich in Galgenhumor.

Den Schweden hatte der TBV verpflichtet, nachdem Martin Galia nach einer positiven Dopingprobe gesperrt worden war.

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